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  • Jörg Sträussler (Samstag, 17. März 2018 20:25)

    Die Satzung des Verbandes sagt folgendes

    Unser gemeinsames Ziel:
    Der Erhalt des Berufsstandes der Kapitäne und Schiffsoffiziere unter angemessenen Bedingungen in einem sich immer schneller veränderndem Umfeld.

    Nach meinem Dafürhalten sollte es unsere vornehmste Aufgabe sein, die Bordarbeitsplätze zu erhalten.

    Sicherlich sollten wir die Entwicklung in den Bereichen Digitalisierung und autonomes Schiff verfolgen. Sicherlich kann Digitalisierung auch zur Entlastung des Bordpersonals führen. Immerhin klagen viele unserer Mitglieder über zunehmende bürokratische Belastung. Was allerdings das autonome Schiff anbelangt, sollten wir diese Entwicklung, die zu massivem Arbeitsplatzabbau führen wird, nicht aktiv vorwärtstreiben. Das wäre, siehe oben, gegen den Verbandszweck.

    Jörg Sträussler
    VdKS-Lübeck

  • Sven Stemmler (Dienstag, 20. Juni 2017 13:55)

    Zum Thema: Autonomes Schiff!

    Meine Meinung bzw. mein erster Einfall dazu ist: Man sollte nicht versuchen, praktische funktionierende technische Lösungen aufzuhalten oder zu verhindern, solange die Gesellschaft am Ende profitiert – nur um alte Besitzstände zu verteidigen.

    Wichtig wäre mir u.a.:
    1. Autonome Schiffe müssen von verantwortlichen Nautikern 24/7 von Land aus so überwacht werden, dass in Notfällen oder drohenden Gefahren sofort eingegriffen werden kann.
    2. Diese Überwachung muss von den Betreibern (Reedereien) bezahlt werden.
    3. Für diese „Landüberwachung“ müssen die Reedereien Nautiker einsetzen, die ein Patent für ein Fahrzeug dieser Größe haben und eine zusätzliche Ausbildung zum Überwachen von Schiffen von Land aus.
    4. Relevante Bordsysteme müssen redundant vorhanden sein.
    5. Größere Einheiten sollten in Revieren und/oder Küstennähe Nottechniker/Seemänner an Bord haben.
    6. Die Vorschriften für Lotsdienste müssen eingehalten werden.

    Beste Grüße
    Sven Stemmler, Hamburger Hafenlotse

  • Uwe Timm (Donnerstag, 18. Juni 2015 17:27)

    Ich habe eine Frage zu der immer schlimmer werdenden Situation der deutschen Nautiker.

    Vor zwei Jahren habe ich noch einmal die Seefahrtschule in Warnemünde besucht, (mit 50) weil es seinerzeit hieß mit dem NK 500 kommt man nicht sehr weit. In dieser Zeit habe ich eine Menge junger
    Kollegen kennengelernt die mit mir Patent gemacht haben und bis heute noch keinen Tag gefahren sind.
    Wenn wir uns hin und wieder sehen kommt immer wieder die Frage auf warum die Reeder ausländische Seeleute immer wieder Deutschen Nautikern vorziehen.

    Ein großer Teil der Kollegen würde auch für die internationalen Konditionen zur See fahren, lieber als gar nicht. Wenigstens um mit dem Patent weiter zu kommen.
    Selbst dann noch wenn nur die Bordzeit bezahlt würde und die Sozialabgabe 100% beim Seemann liegen.
    Warum also geben die Reeder lieber für einen Russen 3.500€ aus wenn ein Deutscher dafür auch fährt ?
    Liegt es am Reeder an der Politik oder der Gewerkschaft ?

  • Jörg Sträussler, Vorsitzender (Dienstag, 20. Mai 2014 12:19)

    Es ist grauslich: Immer mehr deutsche Kapitäne, Schiffsoffiziere und -Ingenieure werden zur Zeit gekündigt, um Russen, Filipinos und anderen Platz zu machen, weil diese in der Gesamtbewertung von
    Arbeitgebern billiger sind. Andere betriebswirtschaftliche Faktoren wie Sicherheit und Werterhaltung der Schiffe scheinen keinen Wert mehr zu haben. Auch Risikobewusstsein, früher nannten wir das
    gute Seemannschaft hat offensichtlich keinen Wert mehr. Die Costa Concordia und Sewol Unfälle nehmen zu. Wer stoppt endlich diesen Wahnsinn?

  • Jörg Sträussler (Freitag, 09. Mai 2014 21:03)

    Mehr und mehr geraten Kollegen in die Bredouille, dass ihr Schiff wegen Kleinigkeiten von der Port State Control festgehalten wird. Es entsteht dann immer gleich die Frage nach dem angeblichen
    Fehlverhalten des Kapitäns und damit evtl. seiner Haftung bzw. Haftungsrückgriff seitens des Reeders (Kriminalisierung).

    Die dänische Maritime Behörde veranstaltet zu dem Thema ein Seminar. Wir empfehlen, das Seminar an einem der Standorte zu besuchen. Das Seminar in Kopenhagen wird auf Englisch veranstaltet, die
    anderen auf Dänisch. Wir werden versuchen, die Präsentationen zu bekommen und hier auf der Homepage zu veröffentlichen.

    How Danish ships can avoid defects and detentions in Port State Control?

    Again this year, the Danish Maritime Authority invites shipping companies’ employees on land and on board ships to meetings about Port State Control (PSC) with the purpose of enhancing safety on
    board.

    Avoid defects and get better at supporting the crew
    The meetings will provide an opportunity to share experiences of Port State Control, for example best practice examples of how a company can improve safety and, thereby, avoid defects and detentions
    and of how the land-based organization can best support its crew during Port State Control inspections.
    Learn how to strive for enhanced safety
    We must learn from our mistakes. The Danish Maritime Authority will provide an overview of the most common deficiencies identified in Port State Control inspections and inform about how to handle a
    Port State Control inspection. The Danish Maritime Authority will also inform about the Concentrated Inspection Campaign to be launched in the Paris MoU and Tokyo MoU with focus on hours of
    rest.
    The meetings will be held as follows:
    • Copenhagen, 13 May 2014, 10-14 hrs. The meeting will be held at the premises of the Danish Maritime Authority, Carl Jacobsens Vej 31 in Valby.
    • Svendborg, 14 May 2014, 10-14 hrs. The meeting will be held at SIMAC, Graaesvej 27 in Svendborg.
    • Aarhus, 15 May 2014, 10-14 hrs. The meeting will be held at the port office building, Mindet 2 in Aarhus.
    The Copenhagen meeting will be conducted in English, whereas the meetings in Svendborg and Aarhus will be conducted in Danish. A maximum of two persons per company can participate.
    Remember to register
    You are kindly requested to register for participation with Tanja Schneider (tas@dma.dk).

  • Jörg Sträussler (Freitag, 09. Mai 2014 20:57)

    Leider sind beim Upload eines neuen Kommentars alle alten verloren gegangen. Hiermit bauen wir den Kommentarbaum mit neuen Kommentaren von neuem auf.